hungry_mavericks

Über die Rezepte will ich nicht viel sagen. Nur so viel, es haut mich jetzt nicht um. Also es ist nichts besonders raffiniertes dabei. Aber das geplante Konzept verspricht das auch nicht. Zu Rezepten sollte ich aber auch nicht so laut aus dem Fenster schreien. Ich kritisiere ja zu meist Restaurants und suche nach stimmigen und schmackhaften Konzepten. Das hier ist, für alle die, die nicht mehr weiter lesen wollen, leider unstimmig.

Gekauft habe ich mir das gute Stück weil mich der Name gelockt hat. Habe ich so als einen schüchtern frechen Hilferuf einer chaotischen WG Küche empfunden. Und ich denke so soll es auch bewusst rüber kommen. Das Magazin richtet sich an all jene, welche nämlich mit Kochen eigentlich so gar nichts am Hut haben und verspricht schon im Vorwort wenig emotional, dass hier in diesem Heft die Weisheit unserer Mütter liegt. Der großen Küchenstrategen. Habe ich nicht gefunden. Muss ich ja ehrlich behaupten. Also ist das erste und das Hauptversprechen schon einmal nicht eingelöst worden.

Jetzt musste ich selbst etwas schlucken. Bin ich etwas zu hart? Gut, vielleicht bin ich auch einfach so gar nicht die Zielgruppe und kann deshalb für mich keine wertvollen Tipps entdecken. Halbwissen unter Non-Foodies.

Was mir wirklich gefallen hat sind Kleinigkeiten wie die Portfolio Seiten oder etwa den Teil “Aus Müll mach WoW”. Und schon gehen mir die guten Punkte aus. Ich hab es wirklich probiert.

Und damit ich die Feedbackregeln wenn dann richtig missachte, hier was mich am meisten stört: Das Layout. Himmel! Bitte. Das Magazin ist typografisch so vielfältig bestückt wie ein Schulklo in den 80ern (Wisst ihr? Damals als es noch kein kein Social Media Life gab und man seine tiefgründigen Gedanken noch an WC Wände geschmiert hat). Auch die Stilrichtungen der Bilder sind so gnadenlos unstimmig, dass ich mich wirklich frage wie dieses Magazin überleben will.

Mein Fazit: Einmal für Recherchezwecke gekauft. Für mich zu chaotisch. Zu unstimmig. Zu wenig Content. Und das, ist, wenn die Rezepte schon nicht extravagant sind, das weshalb ich mir ein Food Magazin kaufe. Hier sollte die Kunst, die Poesie, die Freude und die Liebe am Kochen vermittelt werden!

Mutti